Der Kuran
 
Der Kuran ist das Buch Allahs, des einen, einzigen Gottes. Es enthält das authentische Wort Gottes und wurde zwischen 610 - 632 n.Chr. dem Gesandten und Propheten Muhammad, Friede und Segen auf ihm, geoffenbart. Seit her ist es unbestritten absolut unverändert, und noch nie inhaltlich oder in der Form widerlegt! Denn niemand sonst ausser Allah selber verspricht in seinem Buche dessen persönliche Wahrung:

Der heilige Kuran“Wahrlich, Wir Selbst haben diese Ermahnung (den Kuran) hinabgesandt, und sicherlich werden Wir ihr Hüter sein.” (Kuran, 15:9) “Und verlies, was dir von dem Buche deines Herrn offenbart wurde. Da ist keiner, der Seine Worte verändern könnte, und du wirst außer bei Ihm keine Zuflucht finden.” (Kuran, 18: 27)

Welches Buch oder sonstiges Werk in der Menschheits- geschichte kann mit seinem Erscheinen (sozusagen mit seiner ersten Auflage), seine Unveränderbarkeit und Unwiderlegbarkeit für alle Zeiten garantieren? Allah, der Erhabene tut dies im Kuran, und das schon seit über1300 Jahren! Leute, die nicht glauben wollen, werden sicherlich keine Mühe haben eine “Erklärung” zu finden. Die anderen, die offen-herzig an die Sache ran gehen, werden dieses Wunder klar erkennen.

An diesem Punkt wird auch ein bedeutender Unterschied des Gesandten Muhammad, Friede und Segen auf ihm, zu den vorherigen Gesandten klar. Da der Kuran das Wort Gottes ist und alle Menschen, von damals bis heute anspricht, ist das grösste Wunder, dass Muhammad von Allah, dem Erhabenen, bekommen hat, eben dieser Kuran.

Der Kuran besteht aus 114 sogenannten Suren (Abschnitten). Diese Suren sind in Ayah (= Verse, wörtlich = Zeichen, Wunder) unterteilt. Der Kuran ist in arabischer Sprache, und nur in dieser als Kuran zu bezeichnen. Jede Übersetzung in eine andere Sprache des original arabischen Gotteswortes wird nur unzureichend und fehlerhaft sein, so dass Übersetzungen den Zusatz: “die ungefähre Bedeutung” erhalten. Zwar gibt es mittlerweile gute Übersetzungen, die dem arabischem Original nahe kommen, doch darf nicht verkannt werden, dass der Kuran nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich ein Wunder Gottes darstellt. Dies in eine andere Sprache zu reproduzieren ist dem Menschen schlicht unmöglich.

Im folgenden erfolgt statt einer Beschreibung des Kuran, eine Aufzählung einiger exemplarischer Stellen zu bestimmten Themen. Denn das menschliche Wort genügt nicht um dieses einzigartige und wundervolle Buch Gottes auch nur ansatzweise zu erfassen und zu beschreiben.

Man stelle sich die Wirkung des Originals in der arabischen Sprache vor. Die Wahl und Harmonie der verwendeten Wörter und Sätze, die Aussprache, der Klang und die in ihnen ausgedrückten Wahrheiten. Lassen einen Menschen, der sich ernsthaft mit dem Kuran auseinander setzt keine andere Wahl zu, als sich vor diesem Buch und vor dem Verfasser dieses Buches in Demut und Ehrerbietung zu verneigen. So wie damals, die bekanntesten und gelehrtesten Dichter in Arabien, als sie den Kuran zum ersten male gehört haben und sie sich alle niedergeworfen haben und sagten: “Wir sind die besten Dichter und niemand weiß mehr als wir über die Dichtkunst Bescheid, dass hier (der Kuran) ist wahrhaftig nicht von Menschenhand, sondern kann nur von Gott sein.” Zum Zeitpunkt der Offenbarung des Kuran, war die Dichtkunst in Arabien, wie nie zuvor und nie danach, im Zenit ihrer Blüte.

Will man dieses Geschehen auch nur annähernd verstehen, so stelle man sich als Vergleich vor, wie es wäre, wenn der Kuran zu Lebzeiten Goethes und Schillers in deutscher Sprache geoffenbart wäre, und diese unerreichten Meister der deutschen Dichtkunst sich am Deutschen Nationaltheater in Weimar vor dem Kuran niederknieend sprechen würden “ Wahrlich dies ist nicht von Menschenhand, sondern unzweifelhaft Gotteswort.”

“Ob der Koran von Ewigkeit sei? Darnach frag' ich nicht ! ... Daß er das Buch der Bücher sei Glaub' ich aus Mosleminen-Pflicht.” (Johann Wolfgang Goethe, West-Östliver Divan I, 6, 203)
 

 

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Letzte Aktualisierung: 13.08.2012